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27. Juni 2013 – Sind Jobcenter amtliche Betrügerläden? – Ja!

13. Juli 2013

„Wir sind kein Betrügerladen“ – meint die Bundesagentur für Arbeit

Bezeichnung Betrügerladen eher verharmlosend und verniedlichend

Jeder Ladenbesitzer, oder Betreiber eines traditionellen Fachgeschäftes wird sich zunächst einmal über die Bezeichnung Laden wundern. Denn in einem kleinen regionalen Fachgeschäft oder „Tante Emma Laden“ ist der Kunde König. Wer diesen Grundsatz nicht beherzigt, hat schon verloren.

Wenn der Ladenbesitzer seine Kunden beschummelt, in die Irre führt oder die zugesagten Leistungen, Waren oder Qualitätseigenschaften nicht liefern kann, dann hat er sehr schlechte Karten.

Schon diese beiden Überlegungen zeigen, dass die Bezeichnung Laden für die Bundesagentur für Arbeit mit ihren Jobcentern irreführend ist, oder möglicherweise sogar in betrügerischer Absicht benutzt wird.

Auch das Gewerbe einer Zeitarbeitsvermittlung oder eines Headhunters könnte man als Laden – im weitesten Sinne bezeichnen. Bei schlechter Leistung verwenden unzufriedene Kunden auch gerne die Bezeichnung „Saftladen“.

Was anderes als Hohn und Spott sind auch die Worte des Agenturchefs Weise: „Wir arbeiten für Menschen und nicht für Zahlen“? – Möglicherweise möchte die Bundesagentur für Arbeit damit gegen „Neues aus der Anstalt“ – mit Urban Priol und Pelzig – punkten?

Kein durchschnittlich ausgebildeter Jobcenter Mitarbeiter, geschweige denn eine Fachkraft mit Hochschulstudium, oder ein Politiker, ein Richter oder Jurist, keiner – und schon garnicht ein Mensch – kann die von der Regierung und den Behörden „vorsätzlich und grob fahrlässig betrogenen Kunden“ der Jobcenter übersehen.

Jeder Jobcenter Mitarbeiter und jede Jobcenter Mitarbeiterin kennt alle Dienstanweisungen der Regierung und der Behörde, das Grundgesetz, den Amtseid und die Menschenrechte, sowie die internen und externen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit. Genau deshalb erscheint mir die Bezeichnung „Betrügerladen“ verharmlosend und verniedlichend.

Die betrügerischen Praktiken der Bundesagentur für Arbeit sind menschenverachtend, ungerecht und schlicht inakzeptabel für unseren „sozialen Rechtsstaat“.

Manfred Fröhlich, Calw

(Mein Erfahrungsbericht ist als Presse-Info vorab erhältlich)

(Blog-Umzug, 13. Juli, 2013)

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