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Jobcenter schuetzen externe und interne Denunzianten

22. Juli 2013

Jobcenter schützen (externe) Denunzianten

– diese Praxis ist ein Skandal

Berlin (ots) – Die Jobcenter sind angehalten, anonyme Anzeigen gegen Hartz-IV-Bezieher vor den Betroffenen geheim zu halten.

Darüber berichtet die Tageszeitung „neues deutschland“ am 3.2.2013 in der Montagausgabe.

Nur wenn es sich bei den Anzeigen nachweislich um Falschaussagen handelt, könnten die Betroffenen die Namen der Informanten in Erfahrung bringen, um juristisch gegen sie vorzugehen.

In der Regel jedoch erfahren die Langzeitarbeitslosen nichts über solche Informationen von Dritten, auf deren Grundlage die Jobcenter Entscheidungen fällen.

Nach Ansicht von Katja Kipping ist diese Praxis ein Skandal: „Die Anzeigen beeinflussen den Fallmanager und der Betroffene weiß von nichts“.

Lesen Sie den vollständigen Artikel mit Anmerkung von Sozialberater Detlef Brock, Teammitglied des Sozialrechtsexperten RA L. Zimmermannn.

Jobcenter Nagold – Calw schützt interne Denunziantin

Der obige Fall bezieht sich auf externe Denunzianten, daher interessiert mich die Frage, wie die Sache zu beurteilen ist, wenn es sich um interne Denunzianten, in meinem Fall um eine interne Mitarbeiterin des Jobcenters-Calw handelt, die nie für mich zuständig war, nur zufällig in der Nähe wohnte und mutmaßte?

Die wirtschaftlichen und existenziellen Folgen dieser „dämlichsten Mutmaßungen“, die man sich vorstellen kann, sind für mich ebenso vernichtend wie nachhaltig und entwürdigend. – Und jetzt gibt es diese Dame garnicht mehr?

Und wer ersetzt mir den finanziellen Schaden? – Die geraubte Existenz, Freiheit und Lebenszeit?

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