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Hannemann-Watch-Watch

4. August 2013

Hannemann-Watch-Watch – von Kulturbuendnis
– zu einem Beitrag von Hannemann-Watch (fb)

>> Ein Whistleblower ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt! <<

Dann ist Frau Hannemann eine Whistleblowerin, denn:
Viele Informationen von Inge-Hannemann, zu internen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit oder dem Jobcenter, wurden mir erst durch „altonabloggt auf WordPress“ bekannt und bewusst.

Weder von meinem Rechtsanwalt, noch von einem Richter oder Staatsanwalt wurde ich konkret auf meine Rechte hingewiesen und ermuntert, diese einzufordern. – Im Gegenteil, alle haben mir zu „faulen Kompromissen“ und Vergleichen geraten, die Unrecht in Recht deformierten.

Es mag sein, dass
1. jeder Anwalt für …Sozialrecht vieles erzählen könnte – „Sie tun es aber nicht“!
2. die meisten  Betroffenen sei alles bekannt – Den Betroffenen ist „in ihrer Not“ vieles „unbekannt“, sie werden von allen Seiten gemobbt und betrogen.
3. Für uns Betroffene ist Inge Hannemann deshalb eine Whistleblowerin.
Und
4. Sie hat sich aus meiner Sicht um so mehr dazu qualifiziert, indem viele ihrer „internen Dienstanweisungen“ sich decken, mit den Informationen, die mir von einem guten Freund bestätigt wurden, der selbst in einem Jobcenter, Nagold, Calw, Stuttgart, angestellt ist.

Und dieser Freund bedauert außerordentlich und glaubhaft, nicht den Mut einer Inge Hannemann zu haben – aus Angst vor Kündigung.

Aus diesen Gründen freue ich mich, dass ich vollkommen anderer Meinung bin als „Hannemann-Watch“ – was immer das sein mag.

Und auch da lügt Hannemann-Watch geziehlt: Viele Informationen, die Frau Inge Hanneman offeriert, sind nicht frei zugänglich, oder werden durch andere Jobcenter-Mitarbeiter bewusst unterschlagen oder willkürlich nicht zum Wohle der Betroffenen angewendet. – Das ist selbstverständlich im Sinne der verlogenen Politik – ich nenne das aber z.B. Rechtsbeugung.

Wenn der Staat seine Staatsbediensteten oder „Helfer“ quasi anweist „Unrecht  als Recht darzustellen“, leben wir in einem „Unrechtsstaat“.

Auch Frau Hannemann nennt Unrecht: Unrecht. Das ist völlig neu, zumindest kenne ich das vom Jobcenter Calw Nagold und Stuttgart nicht und auch von keiner Regierung – seit Schröder-IV.

Frau Hannemann steht inzwischen für die Abschaffung der so genannten „Hartz-IV-Gesetze“ und tritt für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein.

Ja, die Ikone hat sich etabliert, wohlwissend, dass Entscheidungen über die Beseitung von Hartz-IV durch höhere Gerichtsbarkeiten, kritischen Journalismus begleitet und durch das Volk entschieden wird. – Und Inge Hannemann ist auch eine kritische Journalistin und dazu eine kritische Jobcenter-Mitarbeiterin mit Zivilcourage. Großartig.

Letztendlich hat mich Frau Hannemann davor bewahrt mich selbst aufzugeben, denn ich hatte mich der staatlichen Willkür bereits gebeugt. Mit Inge Hannemann, Götz W. Werner, Ralph Boes und Heiner Geißler u.v.a. werde ich Widerstand gegen das menschenverachtende Hartz-IV-System und anderes Unrecht in unserem „kranken Rechtsstaat“ leisten – das ist unsere Plicht.

Komisch, die Seite „Hannemann Watch“ macht selbst genau das, was sie Hannemann vorwirft. – Statt Zusammenarbeit wo Übereinstimmung herrscht,  Missgunst und destruktive Feindschaft. – Vielleicht ist das gewollt, aber nicht unser Weg.

Ich bin davon überzeugt, dass unser Land und Europa nur gerechter wird, wenn sich eine Mehrheit – demokratisch, freiheitlich und fair – aus allen Gruppierungen der Gesellschaft – bilden kann.

Davon sind wir Lichtjahre entfernt. Das kann aber kein Grund sein, nicht gemeinsam daran zu arbeiten. – Kulturbuendnis, Manfred Fröhlich, Calw

Diesen Beitrag finden Sie auch auf: http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum

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