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Ein Sozialstaat XXL ist vermeidbar durch hoehere Loehne

3. April 2014

Mindestlohn oder Grundsicherung

Jeder Mindestlohn unterhalb 15 Euro ist „für gute Arbeit“ zu wenig. Denn jeder muss von seiner Arbeit leben können. Ohne wenn und aber.

Eine Ausnahme waren zu früheren Zeiten die „Aushilfen“. – Die so genannten „Aushilfsgehälter“ waren als „Zuverdienst“ akzeptabel, nicht aber als  reines „Abschreibungsmodell“ für Selbständige.

Die eigentliche Fehlentwicklung begann mit der Besteuerung der Aushilfslöhne. Die monatliche Obergrenze wurde dabei gesetzlich begrenzt, aber nicht die Arbeitsstunden. Durch diesen Webfehler entstanden immer niedrigere Stundenlöhne, die bis heute schamlos ausgenutzt werden. Dazu gehören auch die Praktikanten-Stellen.

Die Massen von arbeitswilligen Niedrig-Lohnempfängern werden spätestens seit 2003 durch Hartz IV in Schach gehalten.

Die einstige „soziale und demokratische Partei“ für die Angestellten und Arbeiter befindet sich auf einem unverzeihlichen Irrweg. Während sich die Erfinder – wider besseren Wissens –  weiterhin selbst beweihräuchern, gerät das Ganze ins wanken.

Wenn der Staat selbst – Behörden, Jobcenter, Institutionen, Krankenhäuser, Kirchen, soziale Träger – Lohndumping betreibt, „dann ist etwas gewaltig faul im Staate BRD“.

Mindestlohn oder Grundsicherung statt Geld und Gier. Das könnte die Antwort sein, denn eine „Bewirtschaftung bis ins Grab“ durch den befürchteten „Sozialstaat XXL“ wäre dann unnötig.

#SozialstaatXXL, #AnneWillTalk, #Mindestlohn, #Hartz4-#SPD, #GroKo

Links zum Thema: AnneWillTalk und Der Freitag

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