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Zuflussprinzip verhindert aufstockende Hartz-IV-Leistungen

1. Juli 2014

Das Zuflussprinzip ist ein beliebtes „Werkzeug“ der JC-Mitarbeiter. Damit lässt sich eine Vorsteuererstattung in ein „verfügbares Einkommen“ umwandel, auch wenn gemäß „der ordentlichen Buchführung“ (durch den Steuerberater) gar kein Gewinn oder Überschuss erzielt wurde. – Wer sein StartUp mit einem Darlehen finanziert hat, z.B. für die Betriebseinrichtung, der kommt unweigerlich ins staunen, wenn er die Vorsteuererstattung nicht zur Tilgung des Darlehens verwenden kann. – Der „Betrügerladen“ (Zitat v. Heinrich Alt, BA) bastelt aus diesem Darlehen kurzerhand ein „verfügbares Einkommen“ und zieht dieses von den Leistungen ab.

Eine sinnlose Prozedur über Monate und Jahre ist für durchschnittlich „normal denkende Menschen“ einfach tötlich. – Das Jobcenter, sowie das ganze Hartz-Machwerk verstößt auch mit diesem Beispiel gegen den Gleichheitsgrundsatz und zerstört Existenzgründungen, statt diese zu fördern. – Aber bitte, die Schuld liegt nicht an den JC-Mitarbeitern, sondern an den Herren, die sich diese strukturellen Rechtsbeugungen des Staates ausgedacht haben. – Und die Schuld liegt an allen Menschen, die vor derartigem Unsinn die Augen verschließen und nichts dazu beitragen, das Unrecht zu beenden.

Tatsachenberichte von Hartz IV-Betroffenen

Zeitarbeit und Festanstellung

Mein Leistungssatz für Hartz IV liegt bei rund 680 €, dank meiner 1-Raumwohung. Meine monatliche Ausgaben, ohne extreme Sparmaßnahmen, liegen bei rund 700€. Ich bin also allgemein schon sparsam unterwegs. Mein Kontostand liegt aktuell unter 0 Euro. Dank Dispo bin ich aber noch lebensfähig.

Ich war in der Zeit vom Oktober 2011 bis November 2012 als Zeitarbeiter bei der Firma „Randstadt“ beschäftigt. Nach dem ersten Arbeitsjahr wurde mein Vertrag nur noch um zehn Tage verlängert, um meinen Urlaub abzubauen. Eine mündliche Vereinbarung mit dem Disponenten, dass ich die 150 gesammelten Überstunden (ein MUSS für die meisten Zeitarbeitsfirmen) auf die letzten drei Monate ausgezahlt bekomme, wurde ignoriert und mir wurde alles auf die zehn Arbeitstage des letzten Monats aufgeschlagen. Dass am Ende nicht mehr viel über bleibt ist klar. Hat mich alleine 200 €-300 € an Abschlägen mehr gekostet.

Prekärer Arbeitsmarkt führt bei Arbeitslosigkeit zur Aufstockung Arbeitslosengeld II

Das schlimme an…

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