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Die Hartz-IV-Diktatur

25. April 2015

Vielen Dank für Ihren vorbildlichen Einsatz gegen das Hartz-Unrecht. Ich sage das als vormals Betroffener und als Kritiker dieser menschenunwürdigen „Gesetze“, durch welche unsere Grundrechte seit 2003 völlig unangemessen eingeschränkt wurden. Der Widerstand gegen Hartz4 kann nur zum Erfolg führen, wenn er nicht „nur“ von den Betroffenen kommt, sondern aus allen Gesellschaftsschichten. Dass der Widerstand gegen dieses soziale Unrecht besonders intensiv aus den Reihen der Jobcenter erfolgt, das ist ein Glücksfall, der Mut macht.

altonabloggt

Aus „Die Hartz-IV-Diktatur“

Immer wieder werde ich von Journalisten gefragt, ob es ein einschneidendes Erlebnis im Jobcenter gab, das mich dazu bewegte, an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Antwort lautet: Es gab viele einschneidende Erlebnisse. Diese Eindrücke sammelten sich über die Jahre an und bewirkten, dass mein eigener innerer Druck so groß wurde, dass er auf irgendeine Weise abgebaut werden musste. Und hier kommt meist die zweite Frage: Warum haben Sie das Jobcenter nicht von sich aus verlassen und einen neuen Job gesucht? Auch diese Frage ist berechtigt. Die Antwort lautet: Ein sinnvoller Widerstand muss in meinen Augen von innen und außen kommen sollte. Von innen heraus, um Glaubwürdigkeit zu schaffen und das, was die Erwerbslosen und deren Bedarfsgemeinschaften seit vielen Jahren kritisieren, zu untermauern. Lange Zeit verfolgte ich, was in den unterschiedlichsten Foren, Blogs oder in den Sozialen Netzwerken beklagt wurde. Gleichzeitig beobachtete ich, dass Kritik selbst von Seiten…

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